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Neu für Niedersachsen:
Das Zentralabitur
RSD Wolfgang Buhmann, Karlsruhe
Zentralabitur: Wie findet man den "richtigen" Weg?!
Das Pro und Kontra für oder gegen zentrale und lokale
Prüfungsverfahren wird bei den unmittelbar betroffenen Lehrern
und Schülern in allen Bundesländern kontrovers
diskutiert.
Um einen für ein Bundesland gangbaren und weitgehend konsensfähigen
Weg zum Zentralabitur zu finden sind eine Reihe von Bestimmungsfaktoren
wie z.B.
- politischer Einfluss,
- fachliche Interessen,
- organisatorische Aspekte,
- Hochschulinteressen,
- Informationsstand über geplante Vorhaben bei der "Schulgemeinde"
aber auch
- Traditionen in Prüfungsverfahren bei Lehrern/Schülern
zu analysieren und wesentliche Abhängigkeiten festzuhalten.
Insbesondere wird dabei erkennbar, dass es nicht das geeignete
Zentralabitur gibt, sondern nur ein Zentralabitur, das sich in die
Gegebenheiten des jeweiligen Bundeslandes möglichst gut einpasst
und flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagiert.
Anhand einiger Beispiel aus dem Werdegang des Zentralabiturs in
Baden-Württemberg soll gezeigt werden, welche Maßnahmen
hierbei mehr oder weniger erfolgreich waren, und welchen Einfluss
die Bestimmungsfaktoren hierbei hatten. Vorrangig werden Beispiele
aus dem Bereich der Mathematik gewählt.
Prof. Günter Steinberg, Oldenburg
Zentralabitur Mathematik - was ist zu tun?
Es ist heute nicht mehr sinnvoll, PRO und CONTRA zum Zentralabitur
zu diskutieren. Gerade deshalb sind aber Überlegungen notwendig:
- Wie ist Mathematikunterricht zu gestalten, wenn ein (erst noch
zu definierendes) Standardcurriculum erarbeitet werden soll, das
sich in zentral gestellten Aufgaben widerspiegeln dürfte?
Muss dieser Unterricht Training sein? (Motto: das
und nur das kommt dran!)
- Wie kann Mathematikunterricht den Spagat zwischen inhaltlich
engen Vorschriften und dem hinsichtlich angestrebter
Bildungsstandards * geforderten Zusammenspiel prozessbezogener
und inhaltsbezogner Kompetenzen leisten?
- Wie kann eine (seit längerer Zeit gerade auch in Niedersachsen
geförderte) neue Aufgabenkultur bewahrt und weiterentwickelt
werden, ohne durch die Barriere fehlender Abitur-Relevanz
abgeblockt zu werden?
Ich möchte anhand einiger Beispiele erste Antworten auf diese
Fragen zu geben versuchen.
* vgl. Elschenbroich, H.-J.: Bildungsstandards Mathematik
MNU Jg. 57, Heft 3, S. 137/142 (2004
(Download
PDF-Datei)
Der Vortrag in Form eines Symposiumsberichts zusammengestellt kann
bei
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