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Förderung des mathematisch- naturwissenschaftlich- technischen Lernens und Arbeitens in der Stadt und im Landkreis Hannover
(Foto: IGS Garbsen)

 
           
   

 

Die Lage

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Abitur, die sich für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden, ist dramatisch zurückgegangen. Insbesondere Schülerinnen entscheiden sich nach wie vor nur zögernd dafür. Schon jetzt besteht in vielen Betrieben ein Nachwuchsmangel in diesen für die Wirtschaft außerordentlich wichtigen Wissens- und Handlungsfeldern. Es gibt keine "Technikfeindlichkeit" unter den Schülerinnen und Schülern, aber es mangelt an Angeboten, die geeignet sind Neugierde und Freude z. B. am Beruf der Ingenieurin oder des Ingenieurs zu wecken und zu vermitteln. Anwendungs- und praxisbezogene Angebote, die frühzeitig die Lernorte Schule, Hochschule und Betrieb miteinander verbinden, können hier einen wichtigen Beitrag leisten. Sie tragen damit zu einer besseren Studien- und Berufswahlorientierung bei und fördern langfristig Projekte unternehmerischen Handelns.

Vor dem Hintergrund der Integration Europas ist unsere Gesellschaft in hohem Maße auf wissenschaftliche und berufliche Exzellenz angewiesenen. Schülerinnen und Schüler können im Bereich der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Fächer in der Schule noch besser gefordert werden, wenn ihnen rechtzeitig Gelegenheit zur Teilnahme an geeigneten Hochschulveranstaltungen gegeben wird und sie Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Betrieben praxisnah erproben und erweitern können.

Das Ziel

Das Niedersächsische Kultusministerium und die Kooperationspartner aus Bildung und Wirtschaft wenden sich deshalb an Schulen mit gymnasialer 0berstufe und Fachgymnasien mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Schulfächer sowie ingenieurwissenschaftliche Hochschulstudiengänge zu motivieren und zu gewinnen.

Der Weg dazu soll über eine Veränderung des Unterrichts führen, den die Schulen selbst konzipieren, wobei sie von Hochschulen und Betrieben unterstützt werden. Das gemeinsam erarbeitete Unterrichts- und Informationsangebot soll Schülerinnen und Schülern ab dem 11. Schuljahrgang die Möglichkeit bieten, theorie- und praxisbezogen zu lernen, über den Schulalltag hinaus bereits frühzeitig den Hochschul- und den Betriebsalltag zu erfahren und so eigene Interessen weiter zu entwickeln.

Da Frauen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen und entsprechenden Tätigkeitsfeldern nach wie vor unterrepräsentiert sind, sind Konzeptionen erwünscht, die Lernangebote für Schülerinnen besonders berücksichtigen.

Die Mathematik ist anerkanntermaßen ein wesentlicher Basispfeiler der naturwissenschaftlichen und technischen Arbeit in Schule und Hochschule. Ebenfalls erwünscht sind daher Konzeptionen, die das Fach Mathematik mit in den Blick nehmen.

Insgesamt soll ein Konzept entwickelt werden, das offen ist für neue ünterrchtsforrnen und kreativ mit den Möglichkeiten des schulischen Unterrichts in Verbindung mit außerschulischen Lernmöglichkeiten umgeht.

 

     

 

 

 

 

 

             
 
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