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Vorarbeiten
Mit der Zentralen Koordination Lehrerausbildung - ZKL - der Westfälischen
Wilhelms-Universität Münster und der Einrichtung uniKIK
der Universität Hannover bestehen an beiden Universitäten
zentrale Einrichtungen, die auf dem Gebiet der Lehrerfortbildung erfolg-reich
arbeiten, insbesondere in der Fortbildung im Bereich neuer Technologien
im mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächerkanon.
Seit März 1997 existiert in der Zentrale Koordination Lehrerausbildung
das Drittmittelprojekt Teachers Teaching with Technology Deutschland
- T³ - , das sich die Förderung eines und technologiegestützten
Mathematikunterrichts mit Computeralgebrasystemen (CAS), dynamischer
Geometriesoftware (DGS), graphikfähigen Taschenrechnern (GTR)
und Taschencomputern (TC) zur Aufgabe gesetzt hat. Bundesweit wurden
seitdem Lehrerfortbildungen mit mehr als 9000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen
gefördert. Dabei setzt T³ nicht nur auf ein Netzwerk von
mehr als 150 Referenten und Referentinnen, die auf eigene Unterrichtserfahrung
aufbauen und in den überwiegend schulinternen Fortbildungen
auf qualitativ hochwertige Materialien zurückgreifen, sondern
auch auf Kooperationen mit Fortbildungsinstitutionen aller Ebenen
in den Bundesländern.
Besonders erfolgreich ist T³ dabei mit der Jahrestagung (Pfingsttagung)
in Münster und den Regionaltagungen in Nürnberg, Pforzheim,
Osnabrück, Hannover, Freiburg. Leipzig, Kiel, Unterhaching,
Karlsruhe und Würzburg, auf denen zeitlich komprimiert einer
großen Zahl von interessierten Lehrern und Lehrerinnen ein
effizientes Informations- und Weiterbildungsangebot gemacht wird.
Mit der GAUSS-AG zur Förderung des mathematischen Interesses
bei Gymnasiasten und dem Didaktischen Arbeitskreis Schule <-> Universität
(DASU) hat die Universität Hannover 1998 und 1999 durch uniKIK
zwei herausragende Projekte präsentiert, die in Niedersachsen
auf breite Zustimmung gestoßen sind, sowohl in der Schulverwaltung
beginnend, im Kultusministerium als auch in der Lehrerschaft, welche
die offenen Angebote der Universität zahlreich und dankbar
annimmt.
Mit der gemeinsamen Durchführung der 1. T³-Regionaltagung
in Hannover hat uniKIK für mehr als 250 Mathematiklehrer und
-lehrerinnen einen geeigneten Rahmen für intensive methodisch-didaktische
Diskussionen um den Technologieeinsatz im Mathematikunterricht zu
geboten.
Der Erfolg der bisherigen Arbeit - auch in der durch uniKIK geleisteten
Dokumentation der Regionaltagung - soll nach beiderseitiger Absprache
in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.
Perspektiven der Kooperation
Durch die in Niedersachsen laufenden landesweiten schulinternen Fortbildungen
zum Einsatz neuer Technologien im Mathematikunterricht und in der
Erwartung der Konzeptionierung eines ähnlichen Projekts ergeben
sich Handlungsfelder für uniKIK und T³ mit derselben Zielrichtung
im Zusammenhang mit dem Einsatz neuer Technologien im Mathematikunterricht:
- Vorhalten von Lehrerfortbildungsveranstaltungen
- Sichtung und Sicherung von unterrichtserprobtem und unterrichtsgeeignetem
Material
- Erprobungs- und Forschungsprojekte
Dabei sind alle bisherigen Kooperationspartner von T³ und uniKIK
eingeladen, durch eigene Beiträge die Zusammenarbeit zu unterstützen.
Arbeitsprogramm
Die gemeinsame Veranstaltung von Lehrerfortbildungen zum Technologieeinsatz
im mathematisch- naturwissenschaftlichen Unterricht wird intensiviert.
Über die bereits fest verabredeten Tagungen hinaus wird ein bis
Ende 2002 reichender Fortbildungsplan erarbeitet.
Als ein zentrales Anliegen der Kooperationspartner wird die Publikation
von unterrichtsgeeignetem Material in einem renommierten Schulbuchverlag
angesehen. Dabei wird kein herkömmliches Schulbuch angestrebt,
sondern eine im Sinne der offenen Unterrichtsgestaltung exemplarische
Sammlung von Sequenzen kommentierter Unterrichtspraxis. Finanzierungspartner
für dieses Projekt sollen konkret angesprochen werden, und
zwar mit dem Ziel, allen weiterführenden Schulen in Niedersachsen
und Nordrhein-Westfalen diese Materialien weitgehend kostenfrei
zur Verfügung zu stellen.
In gemeinsamen vierteljährlichen Treffen sprechen die Kooperationspartner
Erprobungs- und Forschungsprojekte für die o.a. Materialien
und weitergehende Fragestellungen ab. Die Gesprächskreise sollen
thematisch fokussiert sein, aber für Kooperationspartner beider
ggf. in anderen kooperierenden Institutionen statt.
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