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Informationsnachmittage im Januar für Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 10.

 
           
 


Stiftung Niedersachsenmetall

 



10. Winteruni: 26. Januar - 6. Februar 2009

Einführungsveranstaltung

"Die Kunst, sich das Rechnen zu ersparen"

"Über drei Ecken zu Einstein"

"Meteorologie: Von Wetterfröschen und der Physik der Atmosphäre"

"Was haben Ameisen mit Informatik zu tun?"

"Die virtuelle Welten der Elektrotechnik: Verständnis durch Simulation"

TechLab: "Ingenieure gestalten die Alltagswelt!"

"Was macht eigentlich ein Bauingenieur?"

"Gestalten Geodaten unsere Welt?"

"Von Mikro nach Nano - Fertigung und Denken in neuen Dimensionen"

"High Tech für die Produktion von morgen"

"Life Science - neue Studiengänge an der Schnittstelle zwischen Biologie und Chemie"


"Die Sonne macht Chemie"

"Wirtschaftsingenieure: Mittler zwischen den Welten"

"Bleibt alles anders!?" - Folgen der Landtagswahlen in Hessen 2008 und 2009

"Was macht ein Historiker?"

"Was macht eigentlich ein Jurist?"


Terminübersicht als
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Für alle Fakultäten

Einführungsveranstaltung
Termin: Montag, 26.01.2009
Zeit: 17.00-18.00 Uhr
Ort: Raum F 102, Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfengarten 1, Welfenschloss
Leitung: Ina Fedrich

Voraussetzungen für ein erfolgreiches mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Studium

Warum studieren? Was studieren? Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen? Und welche Bedeutung hat die Wahl des entsprechenden Leistungskurses?
Erwartungen, Voraussetzungen und Entscheidungshilfen insbesondere für ein erfolgreiches mathematisch, naturwissenschaftlich, technisch oder wirtschaftwissenschaftlich orientiertes Universitätsstudium werden in dieser Veranstaltung anschaulich erläutert.
Zu diesem Vortrag sind auch interessierte Lehrer und Eltern eingeladen!



Fakultät für Mathematik und Physik

"Die Kunst, sich das Rechnen zu ersparen"

Termin: Donnerstag, 29.01.2009
Zeit: 16.00-18.00 Uhr
Ort: Hauptgebäude (Welfenschloss), Welfengarten 1, C 109
Leitung: Prof. Dr. Marcel Erné
Teilnehmerzahl: 50

Wie bestimmt man ohne viel Rechnerei die Dachfläche eines Gebäudes aus der Grundfläche? Wie bekommt man im Handumdrehen das Gesamtvolumen eines Babylonischen Turms, der aus Würfeln der Seitenlänge 1 bis 100 aufgebaut ist? Welches Gewicht hat eine 1 cm lange durchbohrte Perle gegebener Dichte? Ist es möglich, fünf Lötstellen auf einer Platine paarweise mit Drähten zu verbinden, ohne dass diese sich überschneiden? Anhand von diesen und anderen Beispielen werden wir sehen, dass oft die richtige Idee mühselige Rechenarbeit ersetzen kann. Im Anschluss werden Sie über das Mathematikstudium an der Leibniz Universität Hannover informiert.

 


"Über drei Ecken zu Einstein"

Termin: Freitag, 06.02.2009
Zeit: 15.00-18.00 Uhr
Ort: Institut für theoretische Physik, Appelstraße 2, Raum 268 (2. OG), Gebäude 3701
Leitung: Prof. Dr. Norbert Dragon, Institut für Theoretische Physik
Teilnehmerzahl: ca. 40
Mitzubringen: Lineal, Zirkel, Bleistift, Geodreieck

Einsteins Relativitätstheorie läßt sich mit einfachen geometrischen Diagrammen, Geraden die sich schneiden und Dreiecken, begreifen. Diese Diagramme sollen erklärt und verwendet werden, um den Dopplereffekt, Geschwindigkeitsaddition und das Zwillingsparadoxon zu begreifen. Einen Überblick zu der Thematik findet sich unter http://www.itp.uni-hannover.de/~dragon/stonehenge/relativ.pdf .

 


"Meteorologie: Von Wetterfröschen und der Physik der Atmosphäre"

Termin: Mittwoch, 04.02.09
Zeit: 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Ort: Raum F118 (Gebäude 4105), Herrenhäuser Str. 2
Leitung: Dipl.-Met. Micha Gryschka
Teilnehmerzahl: max.30

Die Meteorologie ist in der Öffentlichkeit zumeist durch die Wettervorhersage in den Medien bekannt. Deshalb wird der Meteorologe scherzhaft auch als Wetterfrosch bezeichnet. Dabei bietet die Meteorologie neben der Wettervorhersage weitaus mehr: Erstellung und Auswertung von Klimastatistiken, Ursachenforschung zur Blitzentstehung, Routenoptimierung für Flugzeuge und Schiffe, Standortbestimmung für Windkraftanlagen, Strahlungsmessungen in Verbindung mit der Ozonlochproblematik und die Untersuchung und Simulation von Strömungsmustern in komplexem Gelände sind nur einige der vielen aktuellen Themen, mit denen sich Meteorologen auseinander setzen.
Sowohl die Wettervorhersage als auch die meteorologische Forschung beruhen auf dem Zusammenspiel von Messung meteorologischer Größen, theoretischer Beschreibung von atmosphärischen Phänomenen und computergestützter Modellierung. Die Messung meteorologischer Größen bildet die Grundlage für jede Wettervorhersage, und verlangt daher sorgfältige Planung, Durchführung und Auswertung. Numerische Modelle benutzt man in der Wetter- und Klimavorhersage, aber auch bei der Untersuchung kleinräumiger lokaler oder regionaler Strömungen. Für diese Modelle setzt man weltweit die leistungsfähigsten Computer überhaupt ein. Die Interpretation der Rechenergebnisse und damit die eigentliche Wettervorhersage wird von Mitarbeitern der Wetterdienste mit Hilfe ständig aktualisierter Wetterdaten und Modellrechnungen erstellt. Den Teilnehmern werden im Rahmen der Winteruni Themen aus diesen drei Bereichen sowie das Studium der Meteorologie in Hannover vorgestellt.
Mehr Informationen: http://www.muk.uni-hannover.de/



Fakultät für Elektrotechnik und Informatik

"Was haben Ameisen mit Informatik zu tun?"

Termin: Dienstag, 27.01.2009
Zeit: 14.00-17.00 Uhr
Ort: Appelstr. 4, 1.Stock, Raum 135
Leitung: Dipl.-Ing. Emre Cakar / Prof. Dr. rer. nat. Jörg Hähner

Im ersten Teil der Veranstaltung wird der neue Studiengang Informatik an der Leibniz Universität Hannover näher erläutert. Im Rahmen dieses Vortrags wird auf den Studiengang, die Berufsfelder und Tätigkeitsfelder eingegangen.
Der zweite Teil beschäftigt sich mehr mit der praktischen Seite des Studienganges. Im Rechnerlabor des Institutes wird den Schülern und Schülerinnen in Form eines kleinen Kurses die Programmiersprache Starlogo näher gebracht. Starlogo ist vornehmlich für die Modellierung von Systemen entwickelt worden, die keinen Anführer haben. Hierbei wird sowohl der Aufbau einer Programmiersprache als auch der Vorgang des Programmierens erläutert. Eine Besonderheit von Starlogo stellt dabei die parallele Abarbeitung des Programms dar. Hierzu soll ein Programm geschrieben werden, das eine einzelne Ameise simuliert. Mit Hilfe einer Vielzahl dieser Programme soll dann das kollektive Verhalten eines Ameisenstaates beim Zusammentragen eines Ameisenhaufens veranschaulicht werden. Starlogo ist relativ einfach bedienbar. Selbst Teilnehmer, die keine Kenntnisse vom Computer haben, können der Veranstaltung folgen.

 

"Die virtuelle Welten der Elektrotechnik: Verständnis durch Simulation"

Termin: Montag, 02.02.2009
Zeit: 15.00 - 18.00 Uhr
Ort: Institut für Theoretische Elektrotechnik
Appelstr. 9A (Hochhaus, 16. Stock, Raum 1611)
Leitung: Professor Dr.-Ing. Wolfgang Mathis

Die Elektrizität war genau genommen schon immer ein Gebiet, dessen Wirkungen "handgreiflich" erfahrbar, dessen Ursachen aber nicht "fassbar" sind. Anschauung fehlt uns, da für unsere Sinne das "Elektromagnetische" nicht direkt erfahrbar ist. Wir wissen beispielsweise, dass Blitze etwas mit Elektrizität zu tun haben und dessen Wirkungen können katastrophal sein. Warum sich ein Elektromotor bewegt oder warum mein Handy klingelt, obwohl keine sichtbare Kraft angreift, bleibt uns letztlich verborgen.

Abb.: Die magnetischen Eigenschaften von Festplatten im Nano-Bereich

Nur die praktische Erfahrung mit elektromagnetischen Effekten und Systemen konnte in der Vergangenheit helfen, eine gewisse Vertrautheit mit der Elektrotechnik zu gewinnen. Heute wird es uns jedoch durch Computeranimationen ermöglicht, direkte Anschauungen von elektromagnetischen Erscheinungen zu entwickeln und damit darauf basierende technische Systeme bis in den Nano-Bereich zu verstehen. Das setzt einen physikalischen Modellbildungsprozess und mathematische Beschreibungen der elektromagnetischen Vorgänge und Systeme voraus, wobei es mit Hilfe numerischer Methoden gelingt, den Sinnen unzugängliche physikalische Prozesse sichtbar zu machen. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll in die Grundgedanken der physikalisch-mathematischen Modellbildung und der numerischen Simulation in einfacher Weise eingeführt werden. Viele Überlegungen können direkt mit Hilfe der allen TeilnehmerInnen zur Verfügung stehenden Computern und Simulationsprogrammen ausprobiert werden. Darüber hinaus können Themen wie das Studium der Elektrotechnik, Perspektiven für Elektroingenieure, Leben und Arbeiten an der Uni, etc. angesprochen werden.

 

 


TechLab: "Ingenieure gestalten die Alltagswelt!"

Termin: Dienstag, 03.02.2009
Zeit: 15.00 - 18.00 Uhr
Ort: Schülerlabor TechLab, Callinstr. 30A, Fakultät für Elektrotechnik und Informatik / TechLab
Leitung: OStR. Ole Gleiche, Dipl.-Ing. Holger Thye, OStR Klaus Delto, Frau StR' Deniz Konca
Teilnehmerzahl: 33

In der Schule lernt man physikalische Grundgesetze kennen. Was macht aber der Ingenieur damit? In dieser Veranstaltung sollen die Teilnehmer selber die ingenieurwissenschaftliche Vorgehensweise erleben. Beispiele aus den Fakultäten Physik, Maschinenbau und Elektrotechnik zeigen, wie Alltagsprobleme bei Handy, CD-Player und High-Tech-Fahrrädern gelöst werden.

 



Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

"Was macht eigentlich ein Bauingenieur?"

Termin: Mittwoch, 28.01.2009
Zeit: 15.00-18.00 Uhr
Ort: MZ Hochhaus, Appelstraße 9A, Raum 402
Leitung: M.Sc. Steffen Czichon und Dipl.-Ing. Tanja Grießmann
Teilnehmerzahl: ca. 30

Bei fast allen Dingen, die uns im täglichen Leben begegnen und die wir als selbstverständlich hinnehmen, hat ein Bauingenieur seine Finger im Spiel gehabt. Seien es Häuser, Brücken, Tunnel, Straßen, Schienen, Flüsse, Talsperren und viele Dinge mehr, ohne Bauingenieure könnten Sie weder geplant noch gebaut werden. Die Veranstaltung soll Ihnen daher einen umfassenden Überblick über die Vielfältigkeit des Bauingenieurwesens geben und anhand einiger ausgesuchter Beispiele einen vertieften Einblick in einige Fachgebiete verschaffen. Dabei soll durch Ihre aktive Teilnahme, z.B. bei der Planung und Ausführung einer Tragkonstruktion im Modell, ein nachhaltiger Eindruck vermittelt werden, wie spannend das Bauingenieurwesen ist.



 

 

"Gestalten Geodaten unsere Welt?"

Termin: Dienstag, 03.02.2009
Zeit: 09.00 - 12.30 Uhr
Ort: Eingang Geodätisches Institut, Nienburgerstraße 1 (Haltestelle Schneiderberg der Linien 4/5, rotes Backsteineckgebäude)
Leitung: M.Sc. Radoslaw Rudnicki
Teilnehmerzahl: 10-30

Geodäten und Geoinformatiker beschäftigen sich mit der Aufnahme, der Visualisierung und dem Nutzen von Geodaten. Geodäsie und Geoinformatik, noch nie gehört? Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, woher ein Navigationsgerät im Auto weiß, wo Sie sich befinden? Oder wer die Hausklötzchen in Google Earth erstellt? Nun, mit all diesem und noch mehr beschäftigen sich Geodäten und Geoinformatiker.
Ein Geodät ist in der Raumplanung und Stadtentwicklung tätig, sorgt für die Erstellung von Geoinformationssystemen einschließlich der Datenbeschaffung, dem Datenmanagement und der Visualisierung der Daten. Die Nutzung dieser Geodaten ist sehr vielfältig, von der Planung bis zum Katastrophenschutz.
Bei dem Navigationssystem im Auto wird das Satellitensystem GPS (Global Positioning System) verwendet, um die Position des Autos zu bestimmen. Die präzise Vermessung mit GPS ist auch Aufgabe des Geodäten: Ist ein Staudamm stabil oder deformiert er sich, wie schnell bewegen sich die Kontinentalplatten, senkt oder hebt sich der Meeresspiegel? Wie entsteht ein 3D-Stadtmodell, das dann in Google Earth eingebunden werden kann. Darüber hinaus geht es auch um industrielle Fragestellungen. Man denke nur an die Automobilindustrie. Hier gilt es messtechnisch die Qualität zu überprüfen. Sind die Bauteile ausreichend präzise für die Weiterverarbeitung gefertigt?
All dies sind Fragen, die in unserem Fach behandelt werden - ein breites Spektrum. Eine gute Mischung aus mathematisch-physikalisch geprägter Ingenieur- und Geowissenschaft mit engen Bezügen zu den Rechts-, Umwelt- und Gesellschaftswissenschaften.
Eine Auswahl der Themen werden wir Ihnen in Theorie und praktischer Anwendung anhand aktueller Forschungsergebnisse an diesem Nachmittag näher bringen. Wir freuen uns auf Sie.

 

Nähere Infos: www.gug.uni-hannover.de

 



Fakultät für Maschinenbau

"Von Mikro nach Nano - Fertigung und Denken in neuen Dimensionen"

Termin: Dienstag, 03.02.2009
Zeit: 15.00-17.00 Uhr
Ort: Hörsaal HR1 des Produktionstechnischen Zentrums Hannover (Gebäude 8110), Lotsendienst ab 14.30 Uhr von Friedhof auf der Horst, Linie 4 Richtung Garbsen
Leitung: Prof. Dr. Hans-Heinrich Gatzen, Institut für Mikrotechnologie


Mikrotechnologie gestattet, mittels neuer Fertigungsverfahren miniaturisierte Bauteile herzustellen, deren kleinste Strukturgrößen im Bereich von einem tausendstel Millimeter liegen. Neue Sensortechniken, welche die Sicherheit im Automobilbereich wesentlich erhöhen und neue digitale Displaysysteme sind nur zwei Anwendungsbeispiele. Nanotechnologie ist ein Feld, in dem die Abmessungen nochmals drei Größenordnungen kleiner sind - man ist damit fast schon im atomaren Bereich und kann in zunehmendem Maß Quanteneffekte nutzen. Ein Beispiel ist der GMR-Effekt, für dessen Entdeckung 2007 der Nobelpreis für Physik verliehen wurde. Professor Grünberg vom Forschungszentrum Jülich war nicht nur maßgeblich an der Entdeckung dieses Effektes beteiligt, sondern leistete zudem entscheidende Beiträge zur Nutzung des GMR-Effektes. Hier entstehen neue Werkstoffe, von denen man erwartet, dass sie die Welt revolutionieren. Kohlenstoff-Nanoröhrchen haben eine höhere Festigkeit als Stahl und leiten Strom fast so gut wie Supraleiter. Nanopartikel eröffnen neue Möglichkeiten der Krebsbehandlung. Den größten Einfluss erwartet man jedoch im Bereich von Energiegewinnung und Energieverbrauch - einem der brennendsten Themen unserer Zeit.

Beispiele Mikrotechnik:
links: Neue Projektionstechnologie: Digtal Light Processing (DLP)™, Texas Instruments: Schnitt durch Einzelspiegel. Quelle: Texas Instruments
rechts: Mikrosystemtechnik in der Automobilindustrie: Gierratensensor als Teil des Elektronischen Stabilitätsprogramms von Fahrzeugen (Quelle: Bosch)


Beispiele Nanotechnik:

oben: Carbon Nanotube (Quelle: National Nanotechnology Initiative)
Mitte: "Using the scanning tunneling microscope (STM), electron formations can be viewed. At left, electrons are surrounded by 48 iron atoms, individually positioned with the same STM used to image them. The image was created and colorized at the IBM Almaden research laboratory in California". (Source: National Nanotechnology Initiative)
unten: IBM millipede probe storage: "In our Millipede system concept, the read/write head consists of an array of more than 1000 thermomechanical probes, fabricated on a single silicon chip using VLSI microfabrication techniques, which operate simultaneously." (Source; IBM Zurich Research Lab)

 

 

 

 

 

Produktionstechnisches Zentrum Hannover

"High Tech für die Produktion von morgen"

Termin: Donnerstag, 05.02.2009
Zeit: 15.00-17.30 Uhr
Ort: Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen (IFW)
Produktionstechnisches Zentrum, Seminarraum 1a
Universität Hannover
An der Universität 2
30823 Garbsen
Leitung: Dipl.-Ing. Florian Seiffert
Teilnehmerzahl: 30

Lotsendienst ab 14.30 Uhr von Friedhof auf der Horst, Linie 4 Richtung Garbsen

Lotsendienst: ab

Nach einer kurzen Einführung in die Tätigkeitsfelder und Berufschancen von Ingenieuren bieten wir einen span(n)enden Einblick in die Produktionstechnik von morgen. Nahezu alles in unserem täglichen Leben wird in irgendeiner Form industriell hergestellt - nur wie? Wer einen Blick in die Zukunft werfen und modernste Fertigungstechnologien sehen möchte, wer wissen möchte, was man bei der Bearbeitung von Hochleistungswerkstoffen wie Magnesium beachten muss, oder wer eine Werkzeugmaschine die Star Wars Melodie spielen hören möchte, dem bieten wir einen faszinierenden Einblick in das, was technisch möglich ist - oder bald sein wird. Zu sehen gibt es das alles in dem im Jahr 2004 eröffneten Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen, der modernsten Forschungseinrichtung ihrer Art in Deutschland.

 




Naturwissenschaftliche Fakultät

"Life Science - neue Studiengänge an der Schnittstelle zwischen Biologie und Chemie"

Termin: Mittwoch, 28.01.2009
Zeit: 16.00-17.30 Uhr
Ort: Hörsaal F 342, Hauptgebäude der Leibniz Universität Hannover, Welfenschloss
Leitung: Dr. Frank Stahl
Teilnehmerzahl: max.132

Die Vorlesung beinhaltet eine Darstellung der neuen, interdisziplinären Studiengänge Life Science BSc und MSc, gibt Überblicke über Strukturen der Studiengänge sowie Perspektiven für die Absolventen und zeigt die neuen Tendenzen in der Forschung in Biologie und Chemie auf, die schon heute untrennbar miteinander verwoben sind.




"Die Sonne macht Chemie"

Termin: Dienstag, 27.01.2009
Zeit: 15.00 - 18.00 Uhr
Ort: Institut für Physikalische Chemie, Dr. Oetker-Hörsaal (Raum 111),
Callinstr. 3-3a (Gebäude 2504)
Leitung: Prof. Dr. D. Bahnemann, Prof. Dr. M. Wark
Teilnehmerzahl: 25


Dinge, die mit sogenannten Photokatalysatoren "unsichtbar" beschichtet sind und in der Sonne stehen, müssen nicht mehr geputzt werden. Häuser aber auch Autos, Flugzeuge usw. machen sich mit Hilfe der Sonne selbst sauber. Wie das funktioniert wird Euch zunächst in einem Vortrag erklärt.
Dass es auch wirklich funktioniert, könnt Ihr in Versuchen anschließend selbst überprüfen ! Das Prinzip der solaren Photokatalyse kann auch zum Reinigen von Abwässern und von verschmutztem Trinkwasser benutzt werden. Auch dieses werdet Ihr an Forschungsreaktoren gezeigt bekommen und auch selbst ausprobieren.

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch eine neue Art von chemischen Solarzellen, die sogenannte Farbstoff-Solarzelle. Farbstoffe sind farbig, weil sie einen Teil des sichtbaren Lichtes absorbieren. Dabei werden in den Farbstoffmolekülen Elektronen auf ein höheres Energieniveau angehoben. Diese Energie kann zur Erzeugung eines elektrischen Stromes genutzt werden.
Ein großer Vorteil der Farbstoffsolarzellen gegenüber Si-Solarzellen, die ihr heute schon auf vielen Dächern sehen könnt, ist, dass sie kostengünstig in vielen verschiedenen Farben hergestellt werden können.
Es können zu ihrem Aufbau sogar Farbstoffe aus der Natur (Beeren, Tee, Blütenblätter,...) verwendet werden. Während der Veranstaltung werdet ihr Farbstoff-Solarzellen selbst herstellen und mehr über ihre Funktionsweise und mögliche Anwendungen erfahren.

 



Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

"Wirtschaftsingenieure: Mittler zwischen den Welten"

Termin: Montag, 02.02.2009
Zeit: 10.00-12.00 Uhr

Leitung: Dipl.-Ök. Roland Zieseniß
Teilnehmerzahl: max. 40

Achtung: Raumänderung:
Montag, 2. Februar 2009, 10:00 bis 12:00 Uhr, Raum B 302, Welfengarten 1, 30167 Hannover (Hauptgebäude der Universität-Welfenschloss)


An der Universität Hannover werden im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen parallel Ingenieurswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften studiert.
In der Veranstaltung werden zunächst das Studium und das Berufsbild des Wirtschaftsingenieurs aus Sicht der Hochschule wie aus Sicht der Unternehmenspraxis dargestellt. Anschließend wird beispielhaft das Problem der Bestimmung kostenminimaler Bestellmengen im Bereich der Beschaffungsplanung untersucht. Danach werden wir Ihre Fragen zu den Inhalten und Aussichten dieses Studienangebotes beantworten.

 



Philosophische Fakultät

"Bleibt alles anders!?"
Folgen der Landtagswahlen in Hessen 2008 und 2009


Termin: Donnerstag, 05.02.2009
Zeit: 15.00-17.00 Uhr
Ort: Institut für Politische Wissenschaft, Schneiderberg 50 (Gebäudenr.: 3109), Raum V407
Leitung: Dr. Stefan Plaß
Teilnehmerzahl: 20-40

Es kommt in Bund und Ländern eher selten vor, dass die Wählerinnen und Wähler vor Ablauf einer Legislaturperiode wieder an die Wahlurnen gerufen werden. Auf Bundesebene ist die Große Koalition 2005 durch vorgezogene Neuwahlen an die Macht gekommen. Der Weg dorthin war spektakulär. Und in Hessen ist es nach der Landtagswahl 2008 nicht gelungen, eine Regierung zu bilden. Neuwahlen sollen dieses Problem lösen. Was aber sind eigentlich Wahlen und warum haben sie in einer parlamentarischen Demokratie eine so wichtige Bedeutung? Was sind "Demokratien" und warum halten wir sie heutzutage für erstrebenswerte Herrschaftsformen? Welche Bürgerinnen und Bürger gehen zur Wahl, welche nicht - und warum nicht? Dies sind einige der Fragen, mit denen sich die Politikwissenschaft in Forschung und Lehre beschäftigt. Und an diesem Nachmittag möchten wir Ihnen einige Antworten dazu liefern. Darüber hinaus bekommen Sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder, in denen Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler arbeiten. Dazu zählen im weiteren Sinne politische Institutionen, aber auch Presse, Hörfunk und Fernsehen sowie - bei entsprechender Fächerkombination und Studienziel - auch Gymnasien und berufsbildende Schulen.

 

"Was macht ein Historiker?"

Termin: Freitag, 30.01.2009
Zeit: 14.00-16.00 Uhr
Ort: Historisches Seminar, Im Moore 21, Hinterhaus Raum:B 108
Leitung: Prof. Dr. Karl Heinz Schneider


Wie kommen Historiker an ihre Informationen über die Vergangenheit?
Welche Informationen sind das? Über welche Themen arbeiten Historiker überhaupt?
Diese und andere Fragen sollen anhand eines zurzeit bearbeiteten Projektes, das mit zwei Mindener Museen durchgeführt wird, erläutert werden. Sie werden nicht nur erfahren, mit welchen Quellen Historiker arbeiten, sondern auch ihre Arbeitsweisen kennen lernen sowie eigene kleinere Übungen mitmachen können.

 



Juristische Fakultät


"Was macht eigentlich ein Jurist?"

Termin: Montag, 02.02.2009
Zeit: 16.00-18.00 Uhr

Leitung: Dipl.-Jur. Martin Böhnke
Teilnehmerzahl: ca.30

Achtung: Raumänderung:
Montag, 2. Februar 2009, 16:00 bis 18:00 Uhr, Raum B 302, Welfengarten 1, 30167 Hannover (Hauptgebäude der Universität-Welfenschloss)

Anwalt, Richter, Staatsanwalt - das sind die klassischen Berufe, die jedem bei dem Begriff "Jurist" in den Sinn kommen. Was diese Juristen und noch viele andere aber tatsächlich machen, was sie gelernt haben und warum sie in jedem Lebensbereich gebraucht werden, das wissen die wenigsten. Wir nehmen mit Euch ein paar Gesetze auseinander und lösen einen aktuellen Fall, wie ein Jurist es machen würde.

 

 

 

 




 

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